• Leder, wie es sein sollte

terracare® ist die führende Ingredient Brand für vorbildlich hergestelltes Leder. Das heißt: Wir setzen alles daran, ein erstklassiges und langlebiges Produkt herzustellen, das Mensch und Umwelt so wenig wie möglich beeinträchtigt.

Zu dieser sozialen und wie ökologischen Verantwortung stehen wir.

Handwerkskunst

aus Deutschland

terracare® Leder ist das Ergebnis gewachsener Handwerkskunst aus einem deutschen Familienunternehmen in vierter Generation. Über 130 Jahre Tradition und Erfahrung münden in Produkte, Prozesse und Maßnahmen von höchster Verlässlichkeit und ebensolcher Qualität. Diese Leistungsfähigkeit ist geprägt von einer engen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit: sowohl unter unseren MitarbeiterInnen, als auch mit unseren Kunden.

Fasziniert von Leder

Wir sind fasziniert von Leder: sowohl von seinem urtümlichen und individuellen Charakter als auch seinen mannigfaltigen Möglichkeiten der Weiterverarbeitung. Diese Begeisterung für ein langlebiges Naturprodukt treibt uns an, diese Faszination wollen wir teilen und entfachen. Deshalb gehen wir immer wieder neue Wege, wenn es darum geht, hochwertiges Leder noch vorbildlicher herzustellen.

Leder mit Persönlichkeit

Wir leben Leder: Wir sind voll und ganz überzeugt von seinen einzigartigen Qualitäten. Möchten Sie mehr darüber erfahren, was in terracare® Leder steckt? Dann kontaktieren Sie uns bitte gerne. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören oder zu lesen.

Thomas Heinen
Geschäftsführer

Häufig gestellte Fragen

  • Was bedeutet die Gerbung mit Chrom?

    In der Ledergerbung werden weltweit drei verschiedene Verfahren angewandt:

    a) Chromgerbung
    b) Synthetische Gerbung
    c) Vegetabile Gerbung

    Die mit ca. 85-90% am weitesten verbreitete Gerbmethode ist die Chromgerbung. Dieses Gerbverfahren wurde um 1900 erstmalig industriell eingesetzt und hat die bis dahin verbreitete Vegetabilgerbung verdrängt.

    Chrom gehört zur Gruppe der Metalle und kommt im Boden vor, so wie Eisen oder andere Metalle auch. Der menschliche Körper benötigt Chrom III in kleinen Spuren, welches wir beispielsweise durch Hefe, Kartoffeln, Käse, Brot oder Früchte aufnehmen. Für die Ledergerbung wird genau dieses Chrom III verwendet, um Tierhäute haltbar zu machen. Es ist weder giftig noch gefährlich. In der medialen Darstellung wird es jedoch häufig mit dem cancerogenen Chrom VI gleichgestellt, was fachlich falsch ist. Chrom VI kann nicht gerben und ist in Deutschland und der EU verboten.

    In terracare Ledern kommt kein Chrom VI vor, denn unsere Gerber wissen, die Entstehung von Chrom VI zu unterbinden. Dieses Wissen besteht bei uns im Unternehmen schon seit Jahrzehnten. Neben dem fehlenden Bewusstsein und mangelndem Know-How in verschiedenen Erdteilen ist die Vermeidung aber oft auch eine Kostenfrage. Leider ist Chrom VI nicht überall auf der Welt verboten. Ein Grund mehr, beim Ledereinkauf auf den Ursprung zu achten.

  • Wie steht terracare® zu Tierhaltung und Schlachtung?

    Tiere werden von Menschen seit jeher als Nutztiere gehalten. Die Nutztierhaltung ist für uns so lange vertretbar, wie der respektvolle Umgang mit Lebewesen gewährleistet ist, mindestens so, wie es in deutschen Gesetzen verankert ist. Ziel muss es sein, Tiere artgerecht zu halten. Ihre Schlachtung darf nur unter strengen Vorgaben und unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften umgesetzt werden.

    Unter dieser Voraussetzung akzeptieren wir die Schlachtung zur Gewinnung von Fleisch. Aus Respekt vor dem geschlachteten Tier sollte nach der Schlachtung alles verwertet werden, so wie es seit Urzeiten gemacht wird.

    Teil der anfallenden Nebenprodukte neben dem Fleisch ist die Haut, die dem Gerber als Rohstoff dient. Schächten und andere Schlachtformen, die leider weltweit immer noch sehr stark verbreitet sind, lehnen wir grundsätzlich ab.

  • Was sind Lederersatzprodukte?

    Seit einigen Jahren werden auf dem Markt verschiedene Produkte angeboten, die zwar den Begriff „Leder“ im Namen tragen, aber mit Leder fachlich nichts gemein haben, wie z.B. Apfelleder.

    Leder, per Definition, ist eine durch Gerbung haltbar gemachte tierische Haut. Lederersatzprodukte basieren nicht auf diesem Ursprung. Die Bezeichnung veganes Leder führt daher eher zu einer Verwirrung des Konsumenten, wird jedoch leider immer noch unter diesem Namen vermarktet.

    Bei den meisten Lederersatzprodukten handelt es sich um eine Verbindung von geringeren Anteilen Pflanzenfasern (Apfel, Ananas) und Bindemitteln, die auf einem Trägersubstrat aufgetragen werden oder mit anderen Fasern (Baumwolle) verbunden werden. Der Oberflächenabschluss wird meistens mit Polyurethan (Kunststoff) umgesetzt. Aufgrund der technischen Möglichkeiten besteht schon sehr lange die Option Alternativmaterialien zu Leder, z.B. bei der Schuhherstellung, einzusetzen. Relativ neu ist eine Untermischung von Pflanzenfasern, um das produzierte Substrat anschließend als vegan oder besonders ökologisch zu vermarkten.

    Ökologisch besser sind die Lederersatzstoffe nicht. Im Gegensatz zu Leder basieren nur sehr geringe Anteile der Lederersatzmaterialien auf nachwachsenden, natürlichen Rohstoffen. Die Haltbarkeit der fast immer im wesentlichen Rohöl-basierten Lederersatzstoffe ist geringer im Vergleich zu Leder. Die positiven Trageeigenschaften, die Wertigkeit, Schönheit und ökologische Sinnhaftigkeit von Leder sind bis heute nicht zu imitieren.

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